Wir stellen Ihnen unseren Förderverein, seine Aktivitäten und Ziele und natürlich die Wildgehege des Wehringhauser Bachtals mit seinen Bewohnern vor. Schauen Sie sich gerne auf unseren Seiten um und besuchen Sie die wilden Bewohner der Gehege vor Ort! Sie finden hier keinen „Streichelzoo“, sondern Wildtiere in ihrem Habitat, wenn auch in 2 eingezäunten Gehegen mit viel Fläche.
Im Damwild- und Mufflongehege sind die Bewohner nicht immer zu sehen. Das Wild nutzt auch die Rückzugsgebiete! Bitte seien Sie nicht traurig, beim nächsten Besuch klappt es dann. Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe, beobachten Sie die Landschaft, die „Insassen“ haben Sie schon weit vorher gesehen.
Nebenbei: Unterstützung aller Art – z.B. als förderndes Mitglied oder im Aktiv-Treff – ist uns herzlich willkommen!
Sie möchten helfen, ohne Mitglied zu werden? Wir freuen uns über jede Spende und stellen auf Wunsch eine Spendenquittung aus.
Schon ab 12 € pro Jahr können Sie dabei sein als aktives oder passives Mitglied. Sie entscheiden selbst, wie stark Sie sich einbringen möchten.
Übernehmen Sie eine Tierpatenschaft ab 50 € pro Jahr (Privat, Schulen, Kitas) bzw. 100 € für Firmen. Ihr Beitrag hilft direkt bei der Versorgung der Tiere. Die Patenschaft gilt für ein Jahr und kann jederzeit verlängert oder widerrufen werden.
Unsere Mitglieder treffen sich regelmäßig, pflegen Wege, unterstützen Aktionen und betreuen den Infostand. Auch das Nachfüllen des Wildfutterautomaten gehört dazu. Jede helfende Hand ist willkommen.
Die Öffentlichkeit über die Bedeutung der Wildgehege, des Waldes und seine Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktionen zu informieren.
Besonders junge Menschen für einen verantwortungsvollen Umgang
mit Wald und Wild zu begeistern..
Die Weiterentwicklung der Wildgehege und des Naturerlebnispfads zu fördern.
Die Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure zu stärken.
Am Muffel- und Damwildgehege steht ein Futterautomat, an dem Sie für 0,50 Euro eine wiederverwendbare Futterschachtel erwerben können. Das Füttern ist ein besonderes Erlebnis – oft frisst Ihnen das Dam- oder Muffelwild sogar aus der Hand!
Der Förderverein betreut den Automaten, füllt ihn täglich auf und sorgt auch bei technischen Störungen schnell für Abhilfe. Bei Problemen melden Sie sich bitte bei Herrn Oliver Lotz, Tel. 0151 646 21 773.
Die Pellets bestehen aus natürlichen Komponenten wie Luzerngrünmehl, Kleien, Mais- und Rapsschrot sowie Pflanzenöl – ein Ergänzungsfutter, das die natürliche Ernährung sinnvoll unterstützt.
Der gesamte Erlös fließt direkt zurück in Futterbeschaffung und Pflege der Wildgehege.
Für die Umwelt: Der Automat läuft mit Solarstrom. Bitte werfen Sie die leeren Schachteln in den vorgesehenen Behälter – so können sie wiederverwendet werden.
Bereits im Jahr 1930 wurde in Hagen das erste Wildgehege eingerichtet – besetzt mit Rotwild und gelegen am ehemaligen Forsthaus „Im Deerth 1“ zwischen Deerthstraße und Jägerpfad, unterhalb des Försterpfades im Harkortswald.
Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs lebten dort einige Tiere. Doch kriegsbedingte Schäden sowie mutwillige Zerstörungen kurz vor dem Eintreffen der alliierten Streitkräfte führten dazu, dass die letzten Bewohner – ein Hirsch und zwei Hirschkühe – das Gehege verlassen konnten.
Mit einer Fläche von nur etwa 4 Hektar lag das Gehege ungünstig und bot keine Möglichkeit zur Erweiterung. Trotzdem war es ein beliebtes Ausflugsziel der Hagener Bevölkerung. Schließlich war der Zaun stark durchgerostet und eine Sanierung an diesem Standort nicht mehr wirtschaftlich.
Aus der Bürgerschaft kam daraufhin immer wieder der Wunsch nach einem neuen Wildgehege. Entsprechende Anträge im Stadtparlament fanden breite Zustimmung.
Die feierliche Eröffnung fand am 26. April 1956 um 11:00 Uhr statt – mit Presse, Gästen und den damaligen Amtsträgern Oberbürgermeister Fritz Steinhoff und Oberstadtdirektor Karl Jellinghaus. Zur Einweihung wurden ein Damhirsch und zwei Hirschkühe in das neue Gehege gelassen.
Nur wenige Monate später erhielten auch die Wildschweine ihr neues Zuhause: ein rund 1,4 Hektar großes Gehege, das von allen Seiten einsehbar ist.
Wie das Dam- und Muffelwildgehege erfreut sich auch dieses Areal seit Generationen großer Beliebtheit – bei Kindern, Familien und Naturfreunden gleichermaßen.
Berichte und Artikel aus der Presse über das Wildgehege Hagen
Beisitzer